Warum das „Streben nach Glück“ demselbigen oft im Wege steht…

Das ganze Leben lang strebt der Mensch nach Glück und Erfolg. Oftmals bleibt bei der Suche nach dem „großen Glück“ jedoch das kleine Glück auf der Strecke oder wird bewußt ignoriert, weil man einen noch größeren Fang machen möchte (diese Gier hat schon so manchem Aktienanleger viel Geld gekostet). Oft stellt sichd ann jedoch mit der Zeit eine gewisse, latente Unzufriedenheit ein, weil man bei seiner Suche scheinbar keinerlei Fortschritte erkennen kann.

Was folgt ist dann oft der „Kaufrausch“, der unser Verlangen nach Zufriedenheit und „Glückshormonen“ wie eine Art Ersatzbefriedigung stillt. Dabei werden aber auch immer Ausgaben verursacht und oft sogar Verbindlichkeiten, was noch viel schlimmer ist! Darum ist es wichtig, sich auch regelmäßig ein „kleines Glück“ zu gönnen – egal, ob das so simple Dinge sind wie ein Spaziergang im Park, ein gemeinsames Abendessen mit Freunden oder ein Ausflug ins Grüne, vielleicht verbunden mit einem Picknick.

Oder tun Sie doch mal jemand anderem eine Freude. Einfach so, ohne eigene Interessen, außer sich an der Freude des anderen zu erfreuen. „Jeden Tag ’ne gute Tat“ ist ein altes Sprichwort, das in der kapitalistischen Marktwirtschaft praktisch keinen Platz mehr hat. Umso seltener sind gute Taten deshalb geworden, umso größer aber auch die Überraschung und die Freude, die man damit bereiten kann, und damit auch der Effekt für den Wohltäter selber!

Denn wer glücklich ist, kauft nicht, spart somit viel Geld und hat damit mehr übrig für seinen Vermögensaufbau. Und damit schließt sich der Kreis, wie gute Taten den Erfolg zu einem zurückbringen, denn alles, was man gibt, erhält man vielfach zurück! Steht ja auch schon ind er Bibel geschrieben: „Gebet und Euch wird gegeben werden…denn mit demselben Maß, mit dem ihr messt, wird euch wieder gemessen werden“ (Lukas 6;38)

Einen schönen Vortrag dazu möchte ich Euch von Prof. Gerald Hüther ans Herz legen (gut 20 Minuten)

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